Musik im Dienste der Kinder

Musik hat diese geheimnisvolle und tiefe Macht: die Seele zu berühren, zu bewegen und zu vereinen. Wo Worte aufhören, beginnt sie zu sprechen. Für Kinder mit besonderen Bedürfnissen ist sie mehr als nur Kunst oder Unterhaltung - sie ist ein therapeutisches Mittel, ein Ausdrucksmittel, eine Brücke zu anderen Menschen.

Veröffentlicht am 29 Jan. 25

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Im Rahmen unseres Engagements für die Inklusion und die ganzheitliche Entwicklung von Kindern hatten wir das Privileg, zwei große Musikprojekte durchzuführen:
Bim Bam Pärt, im Centre de Développement Moteur in Strassen, und Hör mal wie klingt Kunst - Klang im Bild, in Zusammenarbeit mit der Fondation Autisme Luxembourg.

Diese Projekte boten weit mehr als nur Workshops: Sie schufen wahre Blasen der Freiheit und Kreativität. Durch intuitive Rhythmen, sanfte oder dynamische Klänge und Momente der Stille, die so wichtig waren wie die Noten selbst, konnten die Kinder erforschen, fühlen und vor allem sie selbst sein, ohne Urteile oder Barrieren.

 

Eine sinnliche und emotionale Erfahrung

Jede Sitzung war als Einladung gedacht, die Sinne zu wecken, sich emotional auszudrücken und sich sozial zu vernetzen. Für einige Kinder war es das erste Mal, dass sie sich trauten, eine Trommel zu schlagen oder eine Melodie zu improvisieren. Für andere war es eine Möglichkeit, auf andere Weise als durch Sprache einen Dialog mit ihrer Umgebung und den anderen Kindern herzustellen.

Die Reaktionen waren ebenso vielfältig wie berührend: spontanes Lächeln, staunende Blicke, Gesten, die im Rhythmus der Musik tanzten. Augenblicke reiner Magie, in denen Barrieren fallen und nur noch Freude, Zuhören und der gegenwärtige Moment Platz haben.

Eine Note mag leicht erscheinen … aber in ihren Händen wird sie zu einer ganzen Welt. 

 

Gesponsert von: André Losch Fondation et Fondation Juniclair

Fotos: Sébastien Grebille